Weltverschwörung

Man sagt Verschwörungstheorien nach, daß bei jeder ein Fünkchen Wahrheit dabei sei.

Eine aktuelle Verschwörungstheorie lautet, daß die Reichen und Mächtigen, wie zum Beispiel der Finanzmogul George Soros, die Migration mit allen legalen und illegalen Mitteln fördern würden.

Aus reiner Philantropie? Natürlich nicht. Nicht einmal ansatzweise. Die Reichen und Mächtigen haben zwei Probleme: Das erste: Es gibt jede Menge potentieller Konsumenten. Milliarden. Nur haben sie kein Geld, dort wo sie sind. Also sorgt man dafür, daß sie dorthin kommen, wo es Geld gibt: In die reichen Erste-Welt-Staaten – Nordamerika, Australien, verschiedene asiatische Staaten und – natürlich – Europa. Daß die Leute nichts können, spielt keine Rolle. Sie müssen von den Ländern, in die sie migrieren, versorgt werden: Unterkünfte, Essen, medizinische Versorgung. Das zahlt der Staat, der sich das Geld von den Bürgern durch Erhöhung der Steuern der Unter- und Mittelschichten wieder hereinholt. Das Geld verschwindet natürlich nicht: Es geht zurück in die Wirtschaft und erhöht so die Umsätze und Gewinne.

Das zweite Problem: Demokratie und nationale Identität. Beide haben den Bürger im Sinn, das Gemeinwohl, nicht selten zum Nachteil der Industrie. Auch hier hilft die Migration: Vermischung der Ethnien, Auflösung von nationalen Identitäten. Die Bevölkerung beschäftigt sich mit den Integrationsproblemen, religiösen Konflikten, Verbrechen, und wird von den Plänen für einen Weltstaat abgelenkt, in dem Großunternehmen und Banken grenzenlos agieren können. Gleichzeitig können strenge Gesetze, Überwachung und Zensur eingeführt werden, um ein zukünftiges Auflehnen der Bevölkerung zu verhindern, sollte sie dazu überhaupt noch in der Lage sein.

Die Vermischung der Ethnien erzeugt kulturellen Einheitsbrei, in denen Staatsgrenzen kiene Rolle mehr spielen. Grenzenlos, speziell für die Wirtschaft. Nichts anderes ist das Ziel der Europäischen Union, der verschiedenen Handelsabkommen. Die Auflösung der Staaten bedeutet auch die Auflösung ihrer Demokratien. Sie werden ersetzt durch Regierungskonstrukte, die immer ferner, immer unkontrollierbarer vom Bürger sind, und die empfänglich für die Order der Reichen und Mächtigen sind. Handelsabkommen wie TTIP und CETA pervertieren dann noch die übrig gebliebenen Reste der Demokratie.

Soweit die Verschwörungstheorie. Aber ist es nur eine Theorie oder tatsächlich Praxis? Ist das Fünkchen Wahrheit vielleicht nicht schon ein brennender Wald?

Der informierte Leser hat sicherlich die politischen Ereignisse in Israel rund um die 39.000 afrikanischen Flüchtlinge mitbekommen. Über Ostern machte die Meldung die Runde, daß Premier Netanyahu etwa die Hälfte der Migranten (16.000) auf die westlichen Staaten verteilen wollte. Deutschland, Italien und Kanada wurden genannt, auch wenn es sich nicht auf diese beschränken sollte. Ein paar Tage später der Rückzug. Warum? Man wundert sich.

Vielleicht, weil dadurch etwas an die Öffentlichkeit gekommen ist, was im Dunkeln hätte bleiben sollen? Nämlich, wie weit die erzwungene Verteilung von Migranten inzwischen gediehen ist. Netanyahu hatte die westlichen Länder gar nicht gefragt, ob sie die Flüchtlinge aufnehmen würden. Nein, die UNO, speziell die Unterorganisation UNHCR, das »Flüchtlingshilfswerk«, würde die Migranten den Ländern zuweisen. Ja, zuweisen. Auf Presseanfragen erklärt unsere Bundesregierung, sie habe von der UNHCR bislang keine Anfrage erhalten. Klar. Die UNHCR fragt nicht an, sie weist zu. Wieso kann sie das? Deutschland macht bei den sogenannten »Resettlement«-Programmen mit. (das BAMF schreibt selbst: »Der sogenannte Resettlementbedarf wird vom UNHCR festgestellt. Die Resettlementflüchtlinge erhalten einen Aufenthaltstitel nach §23 Abs. 4 Aufenthaltsgesetz und müssen kein Asylverfahren durchlaufen).

Wurde das in der Öffentlichkeit, in den Medien diskutiert, gibt es einen Bundestagsbeschluß dazu? Nein. Das macht »unsere« Regierung unter der Hand. Übrigens: Die USA verabschiedet sich gerade aus dem Programm…

Nebenbei: Das »Resettlement«-Programm ist unter der Regie von Peter Sutherland entstanden, einem ehemaligen Goldman-Sachs-Mitarbeiter. Man lese seine Ansichten zur Migration bei Wikipedia. Klingelt's?

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