Wahlrecht für Jugendliche

Die Grünen, aber auch andere linke Parteien, trommeln ja seit paar Wochen für das Wahlrecht für Jugendliche (ab 16 ist m.W. die Rede). Die Kinder seien ja schon so erwachsen und verantwortungsvoll (mit den Fridays-for-Future-Demos als Begründung, was ich genau als Gegenbeispiel empfinde). Daß die Linken einzig und allein auf die Stimmen schielen, ist ja mehr als offensichtlich. Kritiker sagen auch richtigerweise, wenn die so »verantwortungsvoll« seien, dann müßte man das Jugendstrafrecht auch gleichzeitig mit abschaffen. Wer reif für die Wahl ist, ist auch reif für Konsequenzen von kriminellen Handlungen. Auch verschiedene Gesetze, die zur Zeit die Jugendlichen schützen, sind dann nicht mehr haltbar.

Lachen mußte ich jedoch gestern, als ich die Überschrift im Focus laß: »25 ist das neue 15 – Kinder und junge Erwachsene sind immer unselbständiger«. Also junge Erwachsene im Alter von 25 wären so selbständig wie früher 15jährige! Also die genau diametrale Behauptung!

Natürlich gibt es noch mehr Indizien des völlig unreifen Verhaltens der heutigen Jugend, und seien es nur die sogenannten Corona-Parties, die zur Spitzenzeit der Ausbreitung stattgefunden hatten.