Undokumentierte Migranten

Vor rund einem Monat ging ja durch die Presse, daß der Justizsenator des Shitholes namens Berlin einen »Leitfaden für Mitarbeitende der Berliner Verwaltung zum diversitysensiblen Sprachgebrauch« [sic] vorgestellt hat. Die Wortschöpfungen der grün-sozialistischen Political Correctness, von denen berichtet wurde (z.B. bei Tichy, aber auch in den sogenannten Leitmedien), würden selbst George Orwell erblassen lassen, solche Wortverdrehungen sind das – der Fachbegriff des Euphemismus würde das nur völlig unzureichend beschreiben.

Ich habe bislang davon abgesehen, das Dokument im Internet zu suchen und durchzulesen – meiner Gesundheit zuliebe. Und daß diese Entscheidung richtig ist, habe ich erst gestern wieder feststellen müssen, denn ich habe eine neue Verdrehung aus diesem Werk kennengelernt: Es gibt keine illegalen Migranten mehr, es sind jetzt undokumentierte Migranten. Nein, sie haben also keinen illegalen Grenzübertritt begangen, halten sich hier nicht illegal auf, haben nicht in betrügerischer Absicht ihre Ausweispapiere vernichtet – völlige Unschuldslämmer also. Wie lange wird es noch dauern, bis andere Verbrechen der Migranten entsprechend bezeichnet werden, also Diebstähle als undokumentierte Einkäufe, Vergewaltigungen als undokumentierte Liebesbeziehungen und Messermorde als undokumentiertes Ableben?