Spiegel am Ende

Erst verkündet der Spiegel, daß sein linker Hetzableger »Bento« für Hirnlose unter 30 gescheitert sei und eingestampft werde, nun verkündet ein Fuzzi vom Spiegel, daß sie in ihrem Hauptblatt genau da weitermachen wollen – objektive Berichterstattung adè, (linker) Gesinnungsjournalismus willkommen. Nun gut, wer den Spiegel schon länger kennt, dem ist nicht verschlossen geblieben, daß sich die einstige Speerspitze des kritischen, aufdeckenden Journalismus zum schmierigen Boulevard-Blatt weit abgeschlagen hinter der Bild entwickelt hat. Bislang hatte sich das der Spiegel aber nicht eingestanden, zumindest nicht nach außen, aber das hat sich ja jetzt geändert. Ich hoffe, der Spiegel steuert auf sein verdientes Ende zu. So einen Dreck braucht niemand.