Schmierenpresse

Die »WAZ« aus der Funke-Medien-Gruppe hat wieder einen neuen Rassismus-Skandal entdeckt. Ein rassistischer Bäcker in Oberhausen verkauft doch glatt Mohrenköpfe. Eine Frau names Maxi Strauch hat dieses furchtbare Gebäck im Laden endeckt und ihr sei sofort der Appetit vergangen. Den ganzen Tag habe sie sich geärgert. Womöglich ist sie jetzt für die nächsten Wochen traumatisiert und arbeitsunfähig, hätte ja auch ein echter Kopf sein können…

Apropos ihrer Arbeit: Was der Artikel nicht verrät, ist, daß diese Frau Strauch jetzt nicht eine zufällige Person ist, die sich an die Zeitung gewandt hat. Nein, sie arbeitet selbst als Redakteurin bei der Zeitung, wie Leser herausbekommen haben. Also so eine selbstgerechte Gutmenschin mit Blockwart-Mentalität, die hinter jedem Begriff Rassismus sieht und ihre kranke Weltsicht mittels der Zeitung verbreitet, während die meisten Leute nichts mit dem Begriff »Mohr« negativ konnotieren (eher im Gegenteil, wie es sich aus der historischen Nutzung ergibt). So werden vermeintliche Realitäten geschaffen. Ich würde dieser Frau gar zutrauen, daß sie extra an diesem Rosenmontag durch die Bäckereien in der Stadt gelaufen ist, um ein Opfer – nein, einen Täter!!! – zu finden.

Das widert mich an. Und auch die Zeitung, die das offenbar stützt. Wer kauft so ein Geschmiere? Übrigens, nicht, daß Ihr meint, ich hätte für den Artikel hinter der Paywall bezahlt. Der Leseschutz ist nur einfach so grottenschlecht implementiert, daß man ihn mit wenig Aufwand umgehen kann. Paßt irgendwie zu der Zeitung.