Gender-Gaga auch bald im Bundestag?

Die Gendertrullas sind weiter auf dem Vormarsch. Angeblich will die Bundestagsverwaltung Dokumente, also zum Beispiel Anträge von Abgeordneten oder Parteien, die Gender-Sternchen und anderen syntaktischen Müll enthalten, nicht oder nur noch in »Notfällen« korrigieren. Und die SPD hatte ja schon mal einen Gesetzesentwurf mit rein femininen Formen eingereicht, dessen Form das Innenministerium unter Seehofer dann zurückgewiesen hat. Übrigens auch jetzt auch Audi offiziell das Gender-Gaga eingeführt. Bin ja schon gespannt, was der »Rechtschreibrat« machen wird, der nach der Rechtschreibreformkatastrophe ins Leben gerufen worden war und ein wenig aufräumen sollte, ohne daß die Initiatoren das Gesicht verlieren. Denn sie müßten am Ende auch ein Regelwerk präsentieren, das mit der Gender-Schreibweise kompatibel ist. Und das dürfte sehr schwer werden. Zum Beispiel: Welchen Artikel schreibt man in einem Relativsatz nach »Leser*in«? (Mir konnte ja auch noch niemand erklären, welchen Genus, Numerus und Casus das zum Substantiv erklärte »folgendes« (reformiert großgeschrieben) hat.)

Aber das wird eh alles vorbei sein, wenn Arabisch oder Türkisch die einzige Amtssprache bei den Almans wird. In der türkischen Sprache soll es übrigens überhaupt keine Geschlechter geben. Win-Win, oder?