Corona, Corona…

Ach, man kann's schon nicht mehr hören. Deshalb blogge ich im Moment auch kaum. Es gibt nur noch das eine Thema. Warum ich jetzt doch mal wieder schreibe, ist, daß die Epedemie doch auch ein paar wenige gute Seiten hat. Sie deckt einiges auf. Zum Beispiel geht seit Tagen um und kommt langsam in die Mainstream-Presse, daß die Stickoxid-Belastung in den Städten offenbar eher weniger bis kaum von den Autos mit Verbrennungsmotor abhängt. So hat sich aufgrund der Corona-Krise der Autoverkehr in Stuttgart auf etwa die Hälfte reduziert, aber an den Meßstellen sind praktisch keine Veränderungen zu sehen. Die ganze Hetzkampagne der »Deutschen Umwelthilfe« scheint den Falschen zu treffen. Daß die das noch nicht einsehen wollen und weiterprügeln, ist halt so eine Sache bei Fanatikern. Ich hoffe nur, daß sich daraus Konsequenzen bei den Städten und Gerichten ergeben.

Auch sonst zeigt sich durch die Krise das Schlechte im Menschen. Nicht wenige Interessengruppen versuchen, als Trittbrettfahrer oder im Windschatten der Krise ihr Ding zu drehen. Angefangen von den großen Unternehmen, die durch die Bundesregierung auf die Idee gekommen sind, die Miete für ihre Läden nicht mehr bezahlen zu wollen, obwohl sie in den letzten Jahren Millionen und Milliarden Gewinne gemacht haben. Da gibt es Politiker, die ihre Überwachungsphantasien und verfassungsfeindlichen Ideen freien Lauf lassen, Regierungsparteien, die die parlamentarische Kontrolle nicht mehr so ernst nehmen (relativ zu dem bisherigen geringen Umfang). Auf EU-Ebene werden Rettungspakete geschnürt, und die Kanzlerin (über deren 5. Amtszeit schon diskutiert wird) sieht wieder (genüßlich?) zu, wie alle Nehmerländer dem deutschen Bürger weiter in die Tasche greifen wollen. Ob der Bundestag überhaupt dazu noch gefragt wird (mit dem willigen Stimmvieh der Regierungskoalition), steht auch noch in den Sternen.

Daneben gibt es noch dümmliche Aktionen, um in der Krise Aufmerksamkeit zu erhaschen. Zum Beispiel die eines Grünen-Politikers, der wegen der Corona-Krise (keine Bettenbelegung durch Unfallopfer) Verkehrsminister Scheuer aufgefordert hat, doch jetzt sofort das Tempolimit auf Autobahnen einzuführen. Dumm nur, daß der PKW-Verkehr auf Autobahnen gerade massiv zurückgegangen ist und dadurch auch die Zahl der Unfälle (die bekanntlich eh nur einen kleinen Anteil an der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle besitzen).

Die nervige mediale Konzentration auf den Virus macht vielen Akteuren, die sonst dauerpräsent waren, ernsthafte Probleme. Die ganze Fridays-for-Future-Bewegung ist praktisch nicht mehr existent. Schulstreiks gibt es nicht mehr, die Aktivisten dringen nicht mehr durch. Greta versuchte am Anfang noch, mit einer angeblichen Infizierung mit dem Corona-Virus Aufmerksamkeit zu bekommen. Bin ja gespannt, wie das nach der Krise weitergeht. Da ja durch das Herunterfahren der Wirtschaft und Reduzierung des Verkehrs in den Industrieländern auch der CO₂-Ausstoß zurückgegangen ist, frage ich mich, ob hier so eine ähnliche Beobachtung wie bei den Stickoxiden in den Städten gemacht werden kann.

Die Kirchen in Deutschland, die sowieso nur noch linksradikales Gedankengut verbreiten und ihr Gutmenschentum auf Kosten anderer betreiben, haben wohl Angst, die restlichen Gläubigen könnten in der Krise ihre Nutzlosigkeit erkennen, und versuchen nun, durch tägliches Bimmeln der Glocken um 19:30 Uhr sich ins Gedächtnis zu rufen. Das fatale daran ist, daß sie die islamischen Gemeinden aufgefordert haben, das Gleiche zu machen, nämlich um die Zeit den Gebetsruf von den Minaretten erschallen zu lassen. Mit dem »christlichen Segen« im Rücken konnten viele Städte sich dem nicht verweigern, wenn sie (rot-grün dominiert) nicht gar nur auf eine Gelegenheit gewartet haben, ihre naive »Weltoffenheit« gegenüber einer faschistoiden Religion zu demonstrieren. Vor Begeisterung unter den Moslems kam es zu Ansammlungen vor den Moscheen, die die Polizei dann halbherzig aufgelöst haben (wegen der Corona-Versammlungsverbote). Die Preisfrage ist nun, ob die nach der Krise mit dem schrecklichen Gejaule auch wieder aufhören werden. Ich habe dazu im Internet gesucht, aber nichts gefunden. Ich fürchte mal, nein. Egal wie, ich werde den Kirchen nicht vergessen, wie sie zur Islamisierung Deutschlands beigetragen haben und es auch weiterhin tun.

Auch die Migrationsförderer versuchen, die Krise für sich zu instrumentalisieren. Gerade jetzt sei es doch wichtig, die Migranten aus den griechischen Flüchtlingslagern aufzunehmen. Im Internet kursieren Videos mit Aufrufen von dummen Leuten – nicht nur Unbekannte, sondern auch bekannte Schauspieler und andere Nichtsnutze des öffentlichen Lebens, die im Moment gelangweilt zuhause herumsitzen. Warum nochmal sollen wir die holen? Vielleicht sind die auf den Inseln sicherer vor Corona als hier. Und wie unkooperativ sich hier die Migranten in Sachen Corona verhalten, ist nicht wenigen Bürgern aufgefallen. Das erlaubt den Offiziellen zum Glück keinen großen Spielraum. So hat zumindest offiziell Seehofer die Grenzen auch für »Üsül« rufenden Migranten gesperrt.

Wie die Lage im Mittelmeer bezüglich der Migration genau ist, erfährt man im Moment auch kaum. Italien hat wohl alle seine Häfen für private »Rettungsschiffe« gesperrt. Ein solcher deutscher Migrantenschlepper hat angeblich 150 Migranten an Bord, aber man hört nichts, wo die gerade hinfahren.

Mal schauen, wie es weitergeht. Insbesonders, wie lange noch unsere essentiellen Bürgerrechte eingeschränkt werden und wie lange sich der deutsche Michel sich das gefallen läßt (geschichtlich betrachtet – wohl sehr, sehr lange). Ein paar »Aufmüpfige« gibt es schon. Vielleicht demonstrieren auch heute nachmittag um 15:00 Uhr einige (leider im Internet auch nicht viel dazu gefunden, außer Aktionen in Aachen und Nürnberg).