»Was wir wissen und was nicht«

Wenn Online-Zeitungen so eine Überschrift formulieren, dann weiß ich schon wieder, was los ist. Eigentlich sollte sie dann heißen: »Was wir wissen und was wir nicht wissen wollen«. Gegenstand heute ist eine umfangreiche Randale in Stuttgart in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Der Focus spricht von hunderten Leuten, die sich in Dutzenden Gruppen zusammengerottet hatten und randalierend und plündernd durch die Innenstadt gezogen sind. Sie haben auch Polizeifahrzeuge angegriffen, auch solche, in denen Beamte saßen.

Natürlich »weiß« der Focus nicht, was für Leute das waren. Da könnten auch Linke dabei gewesen sein, schreiben sie. Immerhin etwas, aber es läßt offen, wer den Hauptanteil ausgemacht hat. Die »Stuttgarter Zeitung« weiß hingegen gar nichts. Diese verweist sogar noch auf Twitter. Dort findet man schnell Videoclips, die eine eindeutige Sprache sprechen. Gut, die können natürlich von den »bösen Rechten« auch gefälscht sein, sprich, daß die Videos nicht von Stuttgart und von letzter Nacht stammen. Auch in ihre eigene Fotostrecke ist ein Bild – vermutlich aus Versehen – hereingerutscht (Bild 2), das eigentlich eine klare Sprache spricht. Und mir kann niemand erzählen, daß die Polizei nicht weiß, mit welchen Leuten sie da zu tun hatte – links, rechts, mit oder ohne Migrationshintergrund. Wenn das verschwiegen wird, dann ist das für mich klar, wer das war – sorry, das habt ihr von eurer scheiß Political Correctness.

Nachtrag: Tichys Einblick über gutmenschliches Newspeak im Zusammenhang mit den Gewaltexzessen