Was die Gutmenschen über den Islam nicht hören wollen (und Moslems auch nicht)

Ich verbringe mittlerweile einige Zeit auf YouTube, und YouTube bzw. Google versucht natürlich, die Plattform attraktiv zu machen und zu halten, um letztendlich Geld zu verdienen. Daher kommt es nicht von ungefähr, daß YouTube Vorschläge für thematisch ähnliche Videos macht, in der Hoffnung, Interesse zu wecken und den Nutzer zum Weitersurfen auf YouTube zu animieren. Da die Auswahl automatisch anhand der gesammelten Sehgewohnheiten anderer Nutzer gemacht wird und niemand darüberschaut, kommt es hierbei auch zu unschönen Situationen, speziell im Grenzbereich zur Kinderpornographie, wie in den Medien berichtet wurde.

Aber die Gutmenschen stören sich auch aus einem anderen Grund daran. Sie meinen, daß dadurch »Filterblasen« entstünden, daß Leuten – speziell nichtkonforme – nur Videos präsentiert werden würden, die ihre Meinung (welche natürlich nur unbegründete »Vorurteile« und »Ängste« seien) bestätigen. Daß das für die politisch-korrekten Gutmenschen genauso gilt und diese Blasenbildung auch in den sogenannten Main-Stream-Medien stattfindet, wird jedoch dabei gerne ausgeblendet. Zwischen den Zeilen kann man schon die Forderungen lesen, YouTube möge doch Maßnahmen gegen die Blasenbildung ergreifen. Ich bin mir nicht sicher, was die sich darunter vorstellen. Daß im »rechten« Kontext Videos mit Gegenpositionen aufgelistet werden, womöglich noch ohne Kennzeichnung? Und, ginge das dann auch andersherum? Auch von den Öffentlich-Rechtlichen hört man ähnliche Töne, allerdings aus anderer Motivation: Ihnen brechen die Zuschauer weg. Nicht nur, daß das »lineare Fernsehen« bei den Jüngeren ausgedient hat, auch die nicht existente inhaltliche Qualität der meisten Sendungen (bezeichnen wir es der Einfachheit halber als »Müll«) zieht nicht mehr. Auch hier interpretiere ich deren Äußerungen (und die deren Marionetten in der Politik), daß sie prominenten Platz in der Vorschlagsliste bei YouTube & Co. bekommen wollen.

Aber ich schweife ab. Ich wollte auf einen konkreten Video-Vorschlag von YouTube eingehen. Obwohl ich eigentlich eine knallharte Cookie-Verbots-Politik in meinem Browser führe, lasse ich bei YouTube Cookies zu. Es funktioniert auch so leidlich und so bekomme dann doch auch immer mal wieder neue Videos angeboten zu meinen Hobby-Interessen oder auch zu Politischem, weil ich mir in letzter Zeit einige Reden von AfD-Politikern im Bundestag angehört habe (und positiv überrascht bin).

So wurden mir die Tage Videos angeboten, in denen ein Herr Michael Stürzenberger die Hauptrolle einnimmt. Dieser ist, wie sich herausstellt, Journalist und arbeitete früher mal für die CSU und heute (Achtung: Trigger-Warnung!) unter anderem für PI-News. Spätestens seit sein früherer Chef bei dem islamischen Terroranschlag 2008 in Mumbai ermordet wurde, kämpft er gegen den politischen Islam und dessen Ausbreitung in Deutschland auf Veranstaltungen in Fußgängerzonen. Seine Aktionen sind deshalb auch interessant, weil er gekonnt den Dialog mit den Passanten sucht und die auch per Mikrofon reden läßt. Ähnliches macht er auf Gegendemonstrationen zu AfD-Veranstaltungen.

Bei diesen Diskussionen sehen seine Gesprächspartner meist sehr alt aus. Wenn die Artikulationen mal über Mittelfinger, wüste Beschimpfungen als Nazi und Rassist bis hin zu Morddrohungen hinausgehen sollten, dann fehlt häufig schon das Vermögen, zwischen der Religion Islam und den Gläubigen zu differenzieren. Besonders peinlich wird es, wenn sie ihn der Lüge bezichtigen, wenn es um die Inhalte im Koran geht. Aber ich will nicht zuviel verraten, das muß man selber sehen! Allgemein zeigt es, daß es mit der angeblichen intellektuellen Überlegenheit der links-grünen Mischpoke gegenüber den Rechten nicht sehr weit her ist. Glanzpunkt hierbei ist der Versuch Stürzenbergers, auf einem Stand der Grünen mit Anton Hofreiter ins Gespräch zu kommen. Der Maulheld und Hetzer Nummer Eins im Bundestag und vor den Kameras des ÖR zieht den Schwanz ein und verdrückt sich. Viel Spaß beim Schauen…