NGOs als Business-Modell

Bei YouTube gibt es ein interessantes Interview mit einem der Gründungsmitglieder von Greenpeace, der mittlerweile aufgrund der Entwicklung die Organisation verlassen hat. Es ist ein Lehrstück, wie aus einer Handvoll Enthusiasten, die sich jahrelang selbstlos mit eigenem Geld für eine Sache aufgeopfert haben, ein Multi-Millionen-Unternehmen wird, dessen wichtigstes Ziel es ist, die eingehenden Geldflüsse aufrechtzuerhalten, und offenbar keine Probleme hat, dazu Ängste zu schüren, inhaltlich sehr fragliche und wissenschaftlich nicht haltbare Positionen zu beziehen (also Ideologien aufbauen) und seine früheren ehrlichen Ziele zu verraten. Das ist sicherlich nicht nur prototypisch für alteingesessene NGOs, sondern auch für solche, die erst seit kurzem existieren, sei es im Kontext der sogenannten »menschengemachten Klimakatastrophe« oder der Schlepperaktivitäten im Mittelmeerraum unter den verschiedenen Deckmäntelchen der Gutmenschen.