Die Rettung der Demokratie

Wie heißt der Spruch? »Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte.« Es ist einfach unglaublich, wie die »Stürmung« des Reichstags von Politikern und Medien dramatisiert wird. Heldenhaft haben drei Polizisten verhindert, daß der »rechte Mob« in den Bundestag eindrang. Wollten sie – bis auf ganz wenige – auch gar nicht, wie man mittlerweile weiß, aber solch eine Information würde ja nur die Legende kaputtmachen. So wurden die drei Polizisten zugleich vom Grußaugust Steinmeier ins Schloß Bellvue eingeladen und gefeiert. Eine bessere Inszenierung hätte das Zentralkomitee der SED auch nicht hinbekommen.

Für mich ist der Reichstag alles andere als ein Symbol der Demoktratie. Hier wurde die demokratische Weimarer Republik beendet, hier hat das vereinte Deutschland seine Souveränität scheibchenweise an die undemokratische EU abgegeben, hier haben Politiker trotz Warnung verfassungswidrige Gesetze verabschiedet, hier haben sie Deutschland in den finanziell ausgebluteten und kriminellen, durch und durch korrupten, linksversifften und identitätslosen Schutthaufen verwandelt, vor dem wir gerade stehen.

Der Bundestag hätte in Bonn bleiben sollen. Es war eine klare Abgrenzung zur Vergangenheit. In Berlin dagegen hat die Geschichte Deutschland wieder eingeholt. Berlin scheint den Politikern immer wieder zu Kopf zu steigen.