Deutschland versus Österreich

Da es in Deutschland politisch unkorrekt, ja gar unerhört ist zu sagen, daß die in den letzten Jahren sich häufenden Messerstechereien hauptsächlich von Migranten begangen werden, müssen in Deutschland alle daran glauben und keiner soll mehr ein Messer bei sich haben dürfen, dessen Klinge länger als 6cm ist. Daß man aber selbst mit solchen Messern weiterhin Leute umbringen kann, z.B. indem man ihnen die Kehle durchschneidet, interessiert die Initiatoren aus Bremen und Niedersachsen natürlich einen Dreck, – auch, daß es für normale Menschen durchaus Gründe gibt, ein größeres Messer auch mal mitzuführen. So las ich, daß manche Menschen ein Messer im Auto liegen haben, um sich notfalls nach einem Unfall vom Gurt befreien zu können.

Ich möchte zudem nicht mit diesen gewaltaffinen Leuten in einen Topf geworfen werden, genauso, wie ich mich als Mann nicht von Feministen als potentieller Vergewaltiger bezeichen lassen will. Die Junge Freiheit sieht da sogar noch eine weitere Motivation hinter dieser geplanten Gesetzgebung: die generelle Entwaffnung der Bürger. Ich weiß nicht, ob da etwas dran ist. Sollten die Linken Angst haben, daß sich der Zorn des Volkes irgendwann mal gegen sie richten könnte? Gäbe es etwa Gründe dafür?

Von der JF kommt auch noch der Hinweis, daß Österreich dagegen eine Regierung hat, die in der Lage ist, die Probleme auch beim Namen zu nennen. So können sie zielgerichtete Gesetze machen mit weniger Kollateralschaden. Daher wurde in Österreich ein ähnliches Gesetz direkt für (oder besser gegen) die Zielgruppe beschlossen – ein generelles Mitführverbot von Messern jedweder Größe.

PS: Das soll kein Blanko-Scheck in Richtung Österreich sein: Ich halte vieles, was die Österreicher machen, für absolut falsch, speziell im Bereich Internet-Überwachung – habe da so eine Sache auf meiner Merkliste, die ist grausig!