Das Wolkenkuckucksheim des Herrn S.

Herr S. hält sich zur Zeit in Südafrika auf und ist begeistert: »Das Zusammenleben in Vielfalt ist auch etwas, wofür die Welt Ihr Land bewundert«, und weiter: »Der Traum der Regenbogennation ist ein Traum, für den es sich zu kämpfen lohnt! Ein Traum, der andere inspiriert – auch uns!«

Nun, Herr S. läßt sich in der Tat inspirieren. Darum hat er, so heißt es, sich auch intensiv für die Schaffung solcher Verhältnisse in Deutschland engagiert. Da er zwischenzeitlich auf der Leiter der Erleuchtung weiter nach oben geklettert ist, führte Herr M. die Planung des internationalen Projekts weiter. Es soll in Kürze in Marrakesch schlüpfen und dann anfangen zu gedeihen – bei uns, unseren Nachbarn und anderen reichen Industrienationen. Zusammen mit den glorreichen Taten der Frau M. sind wir aber hier in Deutschland auch heute schon diesem Traum ein Stückchen näher. Man kann es mittlerweile fast jeden Tag in der Zeitung lesen (noch, bis das durch das Projekt zensiert wird).

Ich meine: Herrn S. geht es nicht gut. Er braucht Hilfe. Viel Hilfe. Solche, wie man sie in einem Landeskrankenhaus bekommt. Tabletten. Diese netten Hemden…

Falls mein Geschreibsel keinen Sinn zu ergeben scheinen sollte, bitte diesen Link klicken. Und wem das immer noch nicht hilft, sollte mal ein bißchen googeln. Südafrika zusammen mit Kriminalität, weiße Farmer, Mord, Vergewaltigung.